Fragen und Antworten zum Kuraufenthalt in Gastein
Gasteiner Radontherapie und Heilstollen
- Was kann die Radontherapie leisten?
- Ist Radon gefährlich?
- Was ist der Unterschied zwischen dem Heilstollen, dem Thermalwasser und dem Dunstbad?
- Wie weiß ich, für welche Therapieform ich mich entscheiden soll?
- Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
- Was kann ich von der Gasteiner Kur erwarten?
- Wann darf ich die Gasteiner Kur nicht anwenden?
- Muss ich medizinische Befunde vom Hausarzt mitbringen?
Was kann die Radontherapie leisten?
Mit der Radontherapie, wie sie in Gastein angewandt wird, lassen sich Entzündung und Schmerz hemmen bzw. Schmerz beseitigen, Allergien besänftigen oder beseitigen, Neuralgien dämpfen, übermäßige Hautschuppung dämpfen, Zellreparaturmechanismen anheizen, bestimmte Hormone anregen (Schilddrüse, Östrogen bei Frauen, Testosteron bei Männern), Glücksbotenstoffe / Glückshormone im Gehirn anregen.
Ist Radon gefährlich?
Nur wenn man täglich in der Wohnung bzw. über viel Stunden bei der Arbeit sehr sehr hohe Konzentrationen hat und vor allem zugleich Raucher ist.
Was ist der Unterschied zwischen dem Heilstollen, dem Thermalwasser und dem Dunstbad?
Die Stärke des Effektes. Die Aufnahmemöglichkeit über Lunge und Haut gemeinsam machen den Gasteiner Heilstollen zum stärksten Kurmittel, dann kommt das Bad und die leichteste Anwendung ist das Dunstbad.
Wie weiß ich, für welche Therapieform ich mich entscheiden soll?
Je stärker die Schmerzen, umso stärker das Mittel. Vor allem bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen ist eine möglichst intensive Therapie sinnvoll.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Die Kur in Gastein ist von den österreichischen und deutschen Krankenkassen anerkannt. Mit vielen bestehen Direktabrechnungsverträge. Einen Wegweiser zur Kur über Ihre Sozialversicherung finden sie unter Kurmittelverrechnung.
Was kann ich von der Gasteiner Kur erwarten?
Lang anhaltende Schmerz- und Beschwerdelinderung, Einsparung möglicher bereits notwendiger Medikamente und eine Steigerung der individuellen Lebensqualität sind die Ziele der therapeutischen Maßnahmen in Gastein.
Tausende Gäste kommen jährlich in dieses Tal, um in dieser Form von den ortsgebundenen Heilmitteln und der therapeutischen Kompetenz zu profitieren.
Die meisten fahren zufrieden wieder nach Hause und kommen regelmäßig wieder.
Wann darf ich die Gasteiner Kur nicht anwenden?
Bei Schwangerschaft, Hyperthyreose, bei Malignom-Patienten sollte ein Abstand von einem Jahr zur abgeschlossenen Chemo- oder/und Strahlentherapie gewahrt werden.
Kinder und Jugendliche sollte man nicht grundsätzlich von einer Radonbehandlung ausschließen. Hier sollte im Einzelfall das Risiko einer medikamentösen Behandlung gegenüber einer schwachen Strahlentherapie abgewogen werden.
Muss ich medizinische Befunde vom Hausarzt mitbringen?
Das Mitbringen von vorhandenen Befunden, insbesondere aus den letzten 6 - 12 Monaten vor Kurantritt, wird empfohlen.
Hier finden Sie die Gasteiner Kurhotels und -Unterkünfte.





